| Fachforum 1: Vom OZG zur Ende-zu-Ende-Digitalisierung Die OZG-Umsetzung endet nicht beim digitalen Antrag. Wirkliche Entlastung entsteht erst dann, wenn Verwaltungsleistungen durchgängig digital funktionieren – von der Identifizierung über Nachweise und Fachverfahren bis zur Bescheidzustellung. Für Rheinland-Pfalz stellt sich damit die Frage, wie Land, Kommunen und IT-Dienstleister aus einzelnen Online-Zugängen belastbare Ende-zu-Ende-Prozesse entwickeln können, die Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Verwaltungen gleichermaßen entlasten. Das Forum beleuchtet die nächste Stufe der Verwaltungsdigitalisierung: Welche Hürden entstehen zwischen Frontend, Fachverfahren und rechtlicher Umsetzung? Wie lassen sich Identifizierung, Automatisierung und Verfahrensintegration praxistauglich verbinden? Und welche Rolle spielen kommunale Erfahrungen, zentrale Basisdienste, Change-Management und landesweite Unterstützungsstrukturen, damit digitale Leistungen nicht nur angeboten, sondern auch medienbruchfrei genutzt und intern effizient bearbeitet werden können?Moderation: Frederik Steinhage, Redakteur, Behörden Spiegel Daniel Hoffmann, OZG-Koordinator, Ministerium der Finanzen RLP Moritz Petry, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Gemeinde- und Städtebund RLP Christian Gehlbach*, CDO, Stadt Neustadt an der Weinstraße Marcel Boffo*, Ministerium der Finanzen RLP N.N., brain-SCC |
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| Fachforum 2: Digitale Souveränität und Cloud: sicher, souverän und effizient Cloud-Technologien sind ein zentraler Baustein moderner Verwaltungsdigitalisierung. Sie ermöglichen skalierbare Infrastrukturen, neue Betriebsmodelle und eine effizientere Bereitstellung digitaler Dienste. Gleichzeitig stellen sich für Rheinland-Pfalz zentrale Fragen nach Datenschutz, IT-Sicherheit, Anbieterabhängigkeiten und langfristiger Handlungsfähigkeit. Digitale Souveränität bedeutet dabei nicht Abschottung, sondern die Fähigkeit, Technologie kontrolliert, sicher und selbstbestimmt einzusetzen. Das Forum diskutiert, wie Cloud-Lösungen für Land und Kommunen sicher, souverän und effizient gestaltet werden können: Welche Rolle spielen Landes-IT, kommunale Dienstleister und europäische Angebote? Wie lassen sich Schutzbedarfe, Wirtschaftlichkeit und Innovationsfähigkeit miteinander verbinden? Und wie kann Verwaltung Cloud-Strukturen nutzen, ohne die Kontrolle über Daten, Systeme und Betriebsmodelle zu verlieren? Im Mittelpunkt steht ein pragmatischer Blick auf Cloud-Nutzung, der Sicherheit und Modernisierung zusammendenkt.Moderation: Carla Menzel, Redakteurin, Behörden Spiegel Sören Damnitz*, Projektleiter Digitalisierung, Entwicklungsagentur RLP e.V. Matthias Bongarth, Geschäftsführer, Landesbetrieb Daten und Information Rheindland-Pfalz |
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| Fachforum 3: Registermodernisierung – Booster für einen digitalen Staat! Die Registermodernisierung ist eine der zentralen Voraussetzungen für einen wirklich digitalen Staat. Mit vernetzten Registern, der Nutzung der Identifikationsnummer und dem Once-Only-Prinzip soll Verwaltung künftig Nachweise nicht immer wieder neu abfragen müssen, sondern Daten sicher und nachvollziehbar behördenübergreifend nutzen können. Für Rheinland-Pfalz und seine Kommunen bedeutet das große Chancen – aber auch konkrete Umsetzungsarbeit bei Datenqualität, Schnittstellen, Fachverfahren und organisatorischer Abstimmung. Das Forum beleuchtet, wie Registermodernisierung vom abstrakten Infrastrukturprojekt zum praktischen Modernisierungsschub werden kann: Welche Voraussetzungen müssen Kommunen schaffen? Wie gelingt der Anschluss an neue Verfahren und technische Komponenten? Und wie lassen sich Datenschutz, Transparenz und Nachnutzung so verbinden, dass Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Verwaltung tatsächlich profitieren? Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus besseren Registern bessere digitale Leistungen entstehen.Moderation: Marvin Baldauf, Mitglied der Geschäftsleitung, Behörden Spiegel N.N.*, N.N. Michael Pfleger*, Gesamtprogrammleiter Registermodernisierung, FITKO N.N.*, N.N. |
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| Fachforum 4: Digitalisierung und Staatsmodernisierung Digitalisierung ist mehr als die Einführung neuer Technik. Sie verändert, wie Verwaltung arbeitet, entscheidet, kommuniziert und Leistungen erbringt. Für Rheinland-Pfalz stellt sich damit die Frage, wie digitale Vorhaben stärker mit Organisationsentwicklung, Bürokratieabbau und moderner Steuerung verbunden werden können. Denn ein digitaler Staat entsteht nicht allein durch Portale und Anwendungen, sondern durch Prozesse, Strukturen und Kompetenzen, die konsequent auf Nutzerorientierung und Umsetzungsfähigkeit ausgerichtet sind. Das Forum nimmt Digitalisierung als Hebel für Staatsmodernisierung in den Blick: Wie können Verwaltungsvorhaben schneller, verbindlicher und wirkungsorientierter umgesetzt werden? Welche Rolle spielen klare Zuständigkeiten, bessere Governance und Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen? Und wie lassen sich digitale Werkzeuge, rechtliche Rahmenbedingungen und Veränderungsprozesse so verbinden, dass Modernisierung nicht nur angekündigt, sondern im Verwaltungshandeln spürbar wird?Moderation: Guido Gehrt, stv. Chefredakteur, Behörden Spiegel Denny Jera, Referent in der Abteilung Staatsmodernisierung, Ministerium der Finanzen RLP Heike Arend*, Geschäftsführende Direktorin, Landkreistag RLP Ellen Kubica*, Landesbeauftragte für die Belage der Menschen mit Behinderung, Landesregierung RLP |
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| Fachforum 5: Partnerforum | |
| Fachforum 6: Was der D-Stack für Länder und Kommunen bedeutet Mit dem Deutschland-Stack rückt die Frage in den Mittelpunkt, welche gemeinsamen digitalen Basiskomponenten Verwaltung künftig braucht. Identitäten, Postfächer, Bezahldienste, Datenaustausch, Registeranbindung und weitere Plattformbausteine sollen nicht immer wieder neu entwickelt, sondern interoperabel, sicher und nachnutzbar bereitgestellt werden. Für Länder und Kommunen – auch in Rheinland-Pfalz – entscheidet sich der Erfolg jedoch daran, ob diese Architektur in der Praxis anschlussfähig ist. Das Forum fragt, was der D-Stack konkret für Landesverwaltungen, kommunale IT-Dienstleister und Kommunen bedeutet: Welche Komponenten schaffen echten Mehrwert? Wie lassen sich föderale Standards mit lokalen Anforderungen verbinden? Und wie kann verhindert werden, dass neue Plattformen neue Silos erzeugen? Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus gemeinsamer digitaler Infrastruktur bessere, schnellere und verlässlichere Verwaltungsleistungen entstehen können.Moderation: Frederik Steinhage, Redakteur, Behörden Spiegel Manuel Vogel, Teamleiter Digitalisierung und Organisation, Stadt Willich Dr. Hauke Traulsen*, Programmleitung FIT-Connect, FITKO N.N.*, N.N. |
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| Fachforum 7: Prozessdigitalisierung Digitale Verwaltung beginnt nicht erst an der Oberfläche eines Online-Dienstes. Entscheidend ist, ob die dahinterliegenden Abläufe medienbruchfrei, nachvollziehbar und effizient funktionieren. Gerade in Rheinland-Pfalz stehen Land und Kommunen vor der Aufgabe, bestehende Prozesse nicht nur zu digitalisieren, sondern auch zu vereinfachen, zu standardisieren und besser mit Fachverfahren, Datenquellen und Zuständigkeiten zu verbinden. Das Forum beleuchtet Prozessdigitalisierung als Grundlage wirksamer Verwaltungsmodernisierung: Wie lassen sich Prozesse systematisch analysieren und verbessern? Welche Rolle spielen Automatisierung, Prozessmanagement, Datenqualität und Schnittstellen? Und wie können Mitarbeitende so eingebunden werden, dass digitale Abläufe nicht nur technisch funktionieren, sondern auch im Alltag akzeptiert und genutzt werden? Im Mittelpunkt steht der Weg von einzelnen digitalen Lösungen zu durchgängig gedachten Verwaltungsprozessen.Moderation: Carla Menzel, Redakteurin, Behörden Spiegel Susanne Burmeister*, Referatsleiterin Digitalisierung der Vorgangsbearbeitung Sabrina Schmitt, Sachbearbeiterin für Organisation und Digitalisierung, Kreisverwaltung Alzey-Worms Julia Maurer*, Projektkoordinatorin Digitale Dörfer, Verbandsgemeinde Göllheim Marcel Boffo*, Ministerium der Finanzen RLP |
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| Fachforum 8: Agentic AI für die Verwaltung von morgen Agentic AI eröffnet der öffentlichen Verwaltung neue Möglichkeiten. KI-Systeme können künftig nicht nur Texte formulieren oder Informationen zusammenfassen, sondern Aufgaben eigenständiger vorbereiten, Prozesse unterstützen oder Entscheidungen strukturieren. Für Rheinland-Pfalz stellt sich damit die Frage, welche Anwendungsfälle realistisch sind, welche Daten- und Prozessgrundlagen dafür benötigt werden und wie Verwaltung den Einsatz solcher Systeme verantwortungsvoll gestalten kann. Das Forum diskutiert Agentic AI als Chance und Gestaltungsaufgabe zugleich: Wie viel Autonomie darf KI in Verwaltungsprozessen haben? Wie lassen sich Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Datenschutz und menschliche Kontrolle sicherstellen? Und welche Rolle spielen Mitarbeitende, Führung, IT-Sicherheit und rechtliche Leitplanken, damit KI nicht nur als Experiment läuft, sondern echten Nutzen stiftet? Im Mittelpunkt steht ein realistischer Blick auf eine Technologie, die Verwaltung entlasten kann – aber klare Regeln und gute Vorbereitung braucht.Moderation: Marvin Baldauf, Mitglied der Geschäftsleitung, Behörden Spiegel Dr. Stefan Puderbach, Ministerium der Finanzen RLP Dr. Martin Memmel*, Teamleitung DFKI Lutz Eichholz, Projektmanager AI, Fraunhofer IESE Merve Kayikci*, Innovationsmanagerin, SWR |
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| Fachforum 9: Personal und Führung im digitalen Zeitalter Digitale Transformation verändert nicht nur Technik und Prozesse, sondern auch Führung, Zusammenarbeit und Personalentwicklung. Verwaltungen in Rheinland-Pfalz stehen vor der Aufgabe, neue Kompetenzen aufzubauen, Fachkräfte zu gewinnen, Mitarbeitende mitzunehmen und Führungskultur an veränderte Arbeitsweisen anzupassen. Gerade bei Themen wie KI, Prozessdigitalisierung und datengetriebener Steuerung wird deutlich: Der digitale Staat braucht nicht nur neue Werkzeuge, sondern Menschen, die sie sicher und sinnvoll einsetzen können. Das Forum beleuchtet Personal und Führung als Schlüsselthemen der Verwaltungsmodernisierung: Welche Kompetenzen brauchen Beschäftigte und Führungskräfte künftig? Wie lassen sich Veränderungsbereitschaft, Weiterbildung und digitale Verantwortung fördern? Und wie kann Verwaltung als Arbeitgeber attraktiv bleiben, wenn der Wettbewerb um IT- und Transformationskompetenz zunimmt? Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Transformation gelingen kann, wenn sie nicht nur technisch, sondern auch personell und kulturell ernst genommen wird.Moderation: Guido Gehrt, stv. Chefredakteur, Behörden Spiegel David Matthies, Bereichsleiter Personalwirtschaft, Pfälzische Pensionsanstalt Silja Loidol*, Abteilungsleiterin Personal- und Führungskräfteentwicklung, Stadt Ludwigshafen Thomas Wieland, Bereichsleiter Digitalisierung und E-Government, MRN GmbH |
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| Fachforum 10: Partnerforum |
*angefragt